Wir über uns
|
Internationale Märsche und Konzertstücke u.a. aus Deutschland, Schottland, Frankreich und Amerika! Klassische Fanfarenmärsche, sowie konzertante Militärmärsche zu Schützenfesten, Krönungen, Jubiläen, Galas oder anderen Veranstaltungen..... Zahlreiche Auszeichnungen und Prämierungen vergangener Jahre zeugen von musikalischen Darbietungen der Extraklasse! • Landesmeister des Landes Nordrhein-Westfalen 2003/2004 • Silbermedaillengewinner bei der Deutschen Meisterschaft 2004 • Landesmeister des Landes Nordrhein-Westfalen 2005/2006 • Silbermedaillengewinner bei der Deutschen Meisterschaft 2006 • Landesmeister des Landes Nordrhein-Westfalen 2007/2008 • Goldmedaillengewinner bei den Landesmeisterschaften des Landes Nordrhein-Westfalen 2009/2010 • Landesmeister des Landes Nordrhein-Westfalen 2011/2012 Die Chronik Die Herkunft der Fanfare (franz.: fanfara) ist unsicher, aber es gibt sie schon seit Urzeiten. Übernommen wurde sie aus dem Orient, wo sie auf Arabisch „anför“ genannt wurde. Man benutzte sie in früheren Zeiten in höfischen Kreisen als Heroldsinstrument oder bei der Jagd als Signalhorn. Seit dem achtzehnten Jahrhundert kennt man sie in deutschen Landen, wo sie „Bey allerlei Freuden“ und „Gallatagen“ eingesetzt wurde. Sie ist ein Instrument für kurze signalähnliche Musikstücke, besonders im zusammenwirken mit Trompeten oder Hörnern. Sie ist ventillos und hat einen hellen Klang. Beim Militär kamen ihr verschiedene, aber wichtige Funktionen zu; sie gab das Zeichen zum Alarm, zum Kampf und zum Sturm im Felde, aber auch zum Zapfenstreich und zum Wecken in den Kasernen. Für alle Zwecke gab es bestimmte Signaltonfolgen, nach denen die Soldaten zu handeln hatten. Nachdem sich die Militärkapellen im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert mehr und mehr zu Einheiten aus verschiedenen Blasinstrumenten zusammen setzten, die dann auch Ventile besaßen, und damit zu einem harmonisch klingenden Gesamtkörper wurden, der den Marsch angab, kamen später Fanfarenzüge hinzu, die das Spiel der Kapelle ergänzten bezw. verfeinerten. In der jüngeren Zeit haben sich die Fanfarenzüge verselbständigt und instrumental verändert, zum Beispiel kamen Landsknechtstrommeln hinzu, wie sie im fünfzehnten und sechzehnten Jahrhundert bei den Söldnerheeren üblich waren. In der nationalsozialistischen Zeit waren Fanfarenzüge besonders bei der Hitlerjugend verbreitet. In der Zeit nach dem letzten Weltkrieg findet man solche Musikformationen sehr häufig in den Schützenregimentern. Wenn die instrumentale Ausrichtung zu Anfang getreu den Vorbildern entsprach, so hat sie sich im Laufe der Zeit in ihrer Zusammensetzung stark verändert, indem neben den Fanfaren auch Instrumente mit Ventilen dazu kamen. Das erlaubt solchen Zügen, dass ihr Spiel nicht mehr nur Ergänzung zu den Kapellen ist, sondern dass sie eigenständig aufspielen und damit auch andere Musik als Marschmusik kreieren können und sich damit dem modernen Zeitgeschmack anpassen. Damit ist ihr Spiel sehr virtuos geworden und findet beim Zuhörer, ob jung oder alt, großen Anklang.
Der Reuschenberger Bürger-Schützen-Verein ist stolz, ein Fanfarenkorps als Mitglied in seinen Reihen zu wissen. Am 22. Februar 1977 trafen sich Freunde, die die Fanfarenmusik liebten und spielen wollten. Unter diesen Freunden befanden sich einige, die zuvor dem Reuschenberger Fanfarenkorps 1955 angehörten, das sich aber im Laufe der Zeit von der Fanfarenmusik ganz abgewandt hatte und in eine reine Blasmusikkapelle umgewandelt wurde und heute unter der Namensbezeichnung „Neusser Ratsbläser“ auftritt. Als dieses Korps damit begonnen hatte, die herkömmliche Fanfarenmusik mit anderen moderneren Musikinstrumenten neu zu arrangieren, um damit dem Zeitgeschmack entsprechend moderne Musik, also auch Schlager- oder Rockmusik kreieren zu können, verließen einige Mitglieder das Korps und arrangierten ein Treffen, das die Gründung eines neuen Fanfarenkorps zum Ziel hatte, wozu es an diesem Tage auch kam. Zu den Gründern gehörten:
Aus diesem Kreis wurde folgender Vorstand gewählt:
Unmittelbar nach der Gründungsversammlung wurde der Antrag zur Mitgliedsaufnahme im Reuschenberger Bürger-Schützen-Verein gestellt. Daraufhin hat das Komitee das neue Korps zu einer Komiteesitzung am 14. März 1977 eingeladen, um es kennen zu lernen. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keinen Namen. Darüber wurde in einer Versammlung am 19. März 1977 diskutiert und abgestimmt. Die Bezeichnung Fanfarenkorps Reuschenberg konnte nicht gewählt werden, weil unter diesem Namen das oben genannte Korps der „Neusser Ratsbläser“ schon bestand und als "Reuschenberger Fanfarenkorps 1955" in das Vereinsregister eingetragen war. Schließlich kamen drei Vorschläge in die engere Wahl. 1. Marschfanfaren Reuschenberg 2. Bläser-Corps 3. Bürger-Schützen-Fanfaren Reuschenberg Aus diesen Vorschlägen ergab sich die Namensgebung: „Regiments-Bläser-Corps Neuss-Reuschenberg gegr.1977" Die Anfänge waren gemacht und die Mitgliederzahl wuchs schnell weiter. Beim ersten Auftritt zum Schützenfest 1977 konnte in einer Stärke von vierundzwanzig Personen angetreten werden. In der Zeit davor wurde viel gearbeitet und geprobt, damit zu diesem ersten großen Auftritt die Märsche ohne große Fehler vorgetragen werden konnten. Bei anderen Anlässen nutzte man die Gelegenheit um festzustellen, wie das Erlernte klappte. Dazu gehörten zum Beispiel Krönungen, Anlässe in der Firma International- Harvester Company, später Case GmbH, Goldhochzeiten, Pfarrfeste und das Schützenfest in Neuss-Holzheim. Von den eingespielten Honoraren wurde die erste Uniform angeschafft, die aus einer schwarzen Hose, einem weißen Hemd und einer schwarzen Samtweste bestand. Da die Engagements sich mehrten, kam man mit einer Uniform nicht aus und so wurde schon kurze Zeit später die Weste gegen einen grauen Bläser getauscht, der allerdings durch die Mitglieder selbst finanziert werden musste. Dieser Uniformanschaffung sollte längst nicht die letzte sein, denn aufgrund dessen, dass das Korps bei den Festumzügen und Paraden für das Sankt Hubertuskorps Reuschenberg in schöner Regelmäßigkeit aufspielte, wurde deren Uniform übernommen, um in der Uniformierung mit diesem Korps einheitlich aufzutreten. Die Verpflichtungen und Auftritte nahmen ständig zu, denn inzwischen war das Korps über die Grenzen von Reuschenberg hinaus bekannter geworden. Die Honorareinnahmen konnten damit ebenfalls vermehrt werden, sind aber immer wieder in das Korps investiert worden, wie zum Beispiel zur Anschaffung von Instrumenten und nicht zuletzt in andere neue Uniformen.1989 entschlossen sich die Mitglieder eine Uniform anzuschaffen, die aus einem grauen Rock bestand, der in Schnitt und Form dem des Heeres der Bundeswehr nachempfunden war. Die schwarze Hose blieb und als Kopfbedeckung wählte man bordeauxrote Baretts. 1995 kam eine Uniform hinzu, die vom Korps als eine Art Paradeuniform angesehen wird. Sie entspricht in Stil und Schnitt einer englischen Gardeuniform, die heute getragen wird, wenn das Korps sich besonders gut darstellen möchte. Es entstand somit nach und nach ein regelrechter Uniformfundus, der es erlaubt, sich zu jeder Art von Auftritt in der geeigneten Uniform präsentieren zu können. Um eine gute Musik vortragen zu können, muss ständig und viel geprobt und das Repertoire ständig erweitert werden. Um diesen Anforderungen nachkommen zu können, bedurfte es eines Raumes, der sich als Probenraum eignete. Um diesen Mangel beheben zu können, stellten die Regimentsbläser am 05. November 1979 bei der Stadt Neuss einen Antrag und waren froh und glücklich, als ihnen Räume in der Hauptschule Reuschenberg an der Aurinstraße zur Verfügung gestellt wurden. Hier finden seit dem zweimal in der Woche die Proben statt. In der Anfangszeit wurde nur Marschmusik für Fanfaren einstudiert und gespielt. Mit der Veränderung der Ansprüche an die Musik, speziell der Musik von Fanfarenkorps, wurden Stücke der Schlager- und Karnevalsmusik in das Programm aufgenommen. Das war dann auch der Anlass und der Zeitpunkt, die Instrumentierung umzubauen und zu erweitern. Bis zum Jahre 1998 wurde diese Art Musik erfolgreich vorgetragen, aber dann trennte man diesen Bereich ab, weil der Markt mit dieser Showmusik ziemlich überflutet war und wandte sich der konzertanten Marschmusik zu, in der das Korps sich inzwischen sehr erfolgreich spezialisiert hat, was nur möglich war durch eine verbesserte Spielqualität der Musiker. Mit dieser Art Musik hatten die Regimentsbläser eine Marktnische entdeckt, denn die Nachfrage auf diesem Gebiet ist größer als das Angebot. Um einen hohen Grad an Können zu erreichen und um das Spiel weiter zu entwickeln, wurde 1996 ein Ausbilder verpflichtet, aber aufgrund der Tatsache, dass sich die Mitgliederzahl stetig vergrößerte, reichte ein Ausbilder nicht mehr aus. Heute wird das Korps von insgesamt drei Ausbildern unterrichtet. Das musikalische Können sollte in der Öffentlichkeit unter Beweis gestellt werden und dazu hat das Korps an Wettstreitveranstaltungen teilgenommen und konnte bei nationalen und internationalen Musiktagen in Leer/Ostfriesland gleich zweimal hintereinander den zweiten Platz belegen. Die enorme Verbesserung der Darbietungen hat im Jahre 2000 dazu geführt, dass das Korps von der Prinzengarde der Landeshauptstadt Düsseldorf „Blau Weiss e.V. 1927“ ein Angebot erhielt, in der Karneval-Session 2000/2001 bei deren Veranstaltungen aufzutreten. Es waren etliche Auftritte zu absolvieren, wovon viele in prominenter Umgebung stattfanden. Dazu sind zu zählen: Lindner Hotel Rheinstern, Hilton Hotel Düsseldorf, Rheinterassen Düsseldorf, Stadthalle Düsseldorf, Stadthalle Hilden, Deutsche Oper am Rhein, Duisburger Opernhaus, Fernsehsitzungen von ARD und WDR, SAT 1, Mercedes Benz AG. Düsseldorf, Deutsche Bank 24, Rosenmontagszug in Düsseldorf. In den Sommermonaten werden Auftritte bei etlichen Schützenfesten in der näheren und weiteren Umgebung absolviert. Als Höhepunkt wird neben dem eigenen Schützenfest in Reuschenberg das Schützenfest der Stadt Neuss angesehen. Neben den vielen Verpflichtungen, denen das Korps inzwischen nachkommen muss, wird das interne Gemeinschaftsleben nicht vernachlässigt. Kameradschaft und Freundschaft werden groß geschrieben und sehr intensiv gepflegt. Unter den Mitgliedern gibt es eine ganze Reihe Jugendlicher und die älteren Mitglieder sehen es als vornehme Aufgabe an, eine intensive Jugendarbeit zu leisten und bei diesen Jugendlichen die Freude zur Musik zu fördern. Dazu beziehen sie die Eltern in ihr Tun mit ein. Zudem werden regelmäßig Ausflüge unternommen und Feste gefeiert, wann immer dazu ein Anlass besteht. Für eine Gemeinschaft dieser Art ist es wichtig, dass den Damen, womit Mitglieder leiert sind, auch immer etwas geboten wird, denn aufgrund der vielen Verpflichtungen müssen sie viel Verständnis aufbringen. Das sportliche Schießen kommt darüber hinaus ebenfalls nicht zu kurz und es wird wie in jedem anderen Schützenkorps, alljährlich ein „Bester“ ermittelt, der bei einem großen Krönungsfest inthronisiert wird. Außerdem wird unter den Jugendlichen ein „Jungkönig“ ermittelt, der ebenfalls feierlich gekrönt wird. Ein Mann, der von Anfang an dem Korps angehörte und es maßgeblich mit geprägt hat, war Jürgen Weihrauch. Er ist zwar heute nicht mehr aktiv, aber immer noch dem Korps verbunden und wenn er gebraucht wird, ist er zur Stelle. Für alles, was er dem Korps gegeben hat, ernannten seine Freunde ihn zum Ehrenmajor. Verbundenheit und Kameradschaft bestehen wie selbstverständlich zu anderen Schützengemeinschaften im Reuschenberger Regiment und wenn bei deren Veranstaltungen zur Verschönerung musikalische Auftritte gewünscht werden, sind die Regimentsbläser zur Stelle. Ihre Eigenständigkeit als Korps haben Sie sich jedoch stets bewahrt. Es ist hervorzuheben, dass sie dem Komitee immer zur Verfügung stehen, wenn sie zu besonderen Anlässen benötigt werden, wie zum Beispiel bei der Überbringung eines musikalischen Grußes an die Bewohner des Altenstifts „Sankt Hubertus“ zum alljährlichen Schützenfest. Am Dienstag, den 20.04.2004 erfolgte die Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht der Stadt Neuss unter folgender Vereinsregister Nr. 2211 In den letzten Jahren wurde die Ausrichtung des jungen Corps auf konzertante Märsche und virtuose Darbietungen konsequent weiterverfolgt. Durch Disziplin und harte sowie kontinuierliche Arbeit bei den Proben wurden anspruchsvolle Arrangements den klassischen Märschen hinzugefügt und so das Repertoire stets erweitert. Diese musikalische Mischung ist weit über die Grenzen der Region hinaus einmalig und sehr gefragt, zumal das Durchschnittsalter dieser Gruppe bei gerade mal 21 Jahren liegt. Egal wo die 50 Musiker um die musikalischen Leiter Daniel Kuhlmann und Patrick Esser ihr Können zeigen, das Corps zieht mit seiner Musik und der aktuellen Uniform, welche in schwarz und rot gehalten ist, immer die Aufmerksamkeit der Zuhörer und Passanten auf sich. Bei derart professionellem Engagement bleiben auch die Erfolge nicht aus. Im Jahre 2003 nahm das Regiments-Bläser-Corps aus Reuschenberg erstmalig an den Musikwettbewerben des Landesmusikverbandes Nordrhein-Westfalen teil und errang in der Klasse „Blechbläser mit Ventilen“ direkt den Landesmeistertitel. Auch auf Bundesebene besitzt das Corps bereits einen Titel. Im Jahre 2004 errang man bei den Deutschen Meisterschaften der „Spielmanns-, Fanfaren-, Hörner- und Musikzüge“ in Mainz die Silbermedaille. Das Jahr 2005 stellt eines der erfolgreichsten Jahre in der noch jungen Geschichte dar. So konnte im September der Landesmeistertitel des Landes Nordrhein-Westfalen erfolgreich verteidigt werden! Ein zweites Highlight der Musiker war die Veröffentlichung der ersten CD im Dezember. Dieses lange ersehnte und wohlüberlegte Projekt wurde Dank der Unterstützung einiger Sponsoren und Freunde ermöglicht. Die Organisatoren um den Geschäftsführer Michael Polus konnten kurz vor Weihnachten die ersten Exemplare voller Stolz präsentieren. Die CD bietet einen kompletten Überblick über das vielseitige und anspruchsvolle Repertoire und kann auch hier über unsere Homepage bestellt werden.
Der musikalische Erfolg
lockte sehr schnell weitere junge Musikbegeisterte an, sodass das
Corps in der ersten Jahreshälfte 2006 schnell anwuchs. Nach strengen
Kriterien werden neue Bewerber ausgesucht und nach einer
anfänglichen Probenzeit offiziell in das Corps aufgenommen. Das
Corps wird aktuell von stolzen 61 aktiven Musikern gebildet. Dabei
werden nicht immer Instrumentenkenntnisse vorausgesetzt. Unser
Ausbilder Wilhelm Hartmann sowie unsere eigenen Registerführer sind
Woche für Woche mit Eifer dabei, den neuen (und alten) Mitgliedern
das Musizieren beizubringen. Im Juni 2006 konnte das
Regiments-Bläser-Corps ein weiteres Mal die Früchte der
schweißtreibenden Probenarbeit ernten: es stand die Teilnahme an den
Deutschen Meisterschaften der „Spielmanns-, Fanfaren-, Hörner- und
Musikzüge“ in Meinerzhagen an. Mit der zahlreichen und fantastischen
Unterstützung der 100 (in Worten: einhundert!) mitgereisten Fans
konnte sich das Fanfarencorps erneut eine Silbermedaille sichern.
Diese Leistung verdient eine besondere Anerkennung, wenn man
berücksichtigt, dass das Corps in seiner aktuellen Zusammensetzung
konkurrenzlos bei den Deutschen Meisterschaften war und somit in
einer anderen Kategorie mit anderen Gruppen zusammen bewertet wurde. Natürlich waren auch im Jahre 2006 wieder zahlreiche Schützenfest entlang des Rheins, woran sich das Regiments-Bläser-Corps beteiligte. Die Nachfrage von den umliegenden Schützenvereinen nach einer solch professionellen und erfolgreichen Gruppe ist hierbei bislang ungebrochen. Diese Begeisterung schwappte sogar bis nach Düsseldorf in die Landeshauptstadt.
Nach
jahrelanger Zugehörigkeit
des Neusser Regiments-Bläser-Corps zur
Prinzengarde Blau-Weiß, Leibgarde der Venetia,
erhielten die jungen Musiker im Jahr 2006 eine Anfrage der
Prinzengarde Rot-Weiß der Landeshauptstadt Düsseldorf, Leibgarde des
Prinzen Karneval. Die neue Herausforderung sowie neue Perspektiven
gaben letztlich den Ausschlag, dass sich das Corps im Sommer also
der Prinzengarde Rot-Weiß anschloss. Diese kleidete alle 61 Musiker
komplett neu ein und zeigte sich nach allen Seiten stolz ob dieser
neuen musikalischen Unterstützung. Diese neue Freundschaft wurde
direkt mit einem mehrjährigen Vertrag besiegelt und die ersten
Auftritte zur fünften Jahreszeit verliefen außerordentlich gut und
mit gewohnter Perfektion, in Disziplin wie auch im Musikalischen. Das Jahr wurde mit einem einzigartigen Jahresausflug in das
Phantasialand bei Brühl beendet.
Musiker, Eltern, Frauen, Kind und Kegel wurde eingepackt und es ging
mit 2 vollen Reisebussen in den Erlebnispark. Ein toller Tag,
welcher allen noch lange in Erinnerung bleiben wird stellt für das
Jahr 2006 den harmonischen Abschluss dieses jungen Corps dar. Doch ein Highlight gab es dann kurz vor Weihnachten doch noch:
Am 29.
September feierten die Musiker des Regiments-Bläser-Corps Neuss-Reuschenberg
e. V. zusammen mit insgesamt mehr als 300 Personen ihr 30-jähriges Bestehen.
Freunde und Verwandte der jungen Musiker rund um Major Björn Porsche sowie
Liebhaber guter Fanfarenmusik versammelten sich im Pastor Bouwmans Haus in
Reuschenberg. Pünktlich um 19 Uhr eröffnete Geschäftsführer Michael Polus
den Festabend mit einer Ansprache bevor dann das komplette Corps in den
stilvoll geschmückten Festsaal einzog. Fortan folgten konzertante Märsche
sowie bekannte anspruchsvolle Melodien aus aller Welt. Mehr als 2 Stunden
spielten die Regiments-Bläser vor ihrem begeistertem Publikum. Natürlich
standen Klassiker wie
Laridah oder
Gruß an Kiel
genauso auf dem Programm wie Fanfarenmärsche à la
Freiheitsglocken
und Fehrbelliner Reitermarsch. Es sind aber
gerade die anspruchsvollen Stücke, durch die das hervorragende Corps seine
Ausnahmestellung im Rhein-Kreis bekommt:
Des großen
Kurfürsten Reitermarsch,
Die Burg im
Osten oder
Anker gelichtet
werden sonst nur von den besten Militär-Musikzügen intoniert. Zu guter letzt
versetzten die Reuschenberger ihre Zuhörer durch internationale Stücke in
brillanter Perfektion in Begeisterung. Der Publikums-Liebling
Carlingford-Loch
leitete das furiose Finale ein. Hier wie auch bei anderen Stücken wussten
mehrere Solisten, u. a. Jürgen Ziebuhr am 1. Flügelhorn, zu überzeugen.
Theme from the TV series JAG,
Olympic
Spirit (Seoul 1988) und
North and South
sorgten dafür, dass die Zuhörer restlos aus dem Häuschen waren und der Abend
allen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Dieser Jubiläumsabend war der Höhepunkt einer bis hierhin
anstrengenden, erfolgreichen Saison für das Regiments-Bläser-Corps. Nach
zahlreichen Schützenfeste in der näheren und weiteren Umgebung und einigen
privaten Verpflichtungen, mussten die einzelnen Register verstärkt proben,
um die neuen Stücken zu erlernen. Mehrere Zusatzproben wurden angesetzt,
damit die Stücke in der gewohnten Qualität einstudiert und dargeboten werden
konnten. Dass sich die Mühen der Arbeit gelohnt haben zeigten die Standing
Ovations am Ende des Jubiläumskonzertes. Am Sonntag,
den 21.10.2007 konnte, dass Regiments-Bläser-Corps Neuss-Reuschenberg gegr.
1977 e. V. in Duisburg den Titel des
amtierenden Landesmeisters Nordrhein-Westfalen erneut verteidigen. Bereits
im Jahr 2005 gelang den jungen Musikern die erfolgreiche Titelverteidigung,
so dass in diesem Jahr bei der 4. Ausrichtung dieses noch jungen Wettstreits
der Pokal bereits zum dritten Mal in Folge mit nach Reuschenberg ging.
Eine Buchung, die sich lohnt und ein Highlight für jede Veranstaltung! |